Filigran, temperamentvoll, außergewöhnlich musikalisch - diese und noch mehr Worte beschreiben die Spielweise der jungen Virtuosin, wenn sich Musik so leicht erfassen würde. 

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ANASTASIA

Das musikalische Talent von Anastasia Huppmann zeigte sich bereits in sehr frühen Jahren. Die im russischen Tver geborene Tochter eines Rock-Gitarristen und einer Mode-Designerin beginnt bereits im zarten Alter von fünf Jahren mit dem Erlernen des Klavierspiels. Der Vortschritt läuft dabei so erfolgreich, dass die Leitung von Anastasias Musikschule sich genötigt sah, für das Wunderkind einen Sonderunterricht in Klavier, Komposition und Musiktheorie einzuführen. Es ist der Beginn eines jahrelangen Musikstudiums an wechselnden Ausbildungsstätten mit dem Ziel, dem Ausnahmetalent der Pianistin Struktur und Halt zu geben.

Ab 1991 nimmt Anastasia fünf Jahre lang Klavierunterricht an der Musikhochschule der Künste in Norilsk. Von 1996 bis 1998 nimmt sie an der staatlichen Universität für Kunst und Musik in Smolensk an einem Förderprogramm für hochtalentierte Nachwuchsmusiker teil. Sie schließt dieses Programm ebenso mit Auszeichnung ab wie das Klavierstudium an der Universität für Kunst und Musik in Saratov und an der Akademie für Musik in Rostov-am-Don.

STUDIUM und die

des Könnens

Anastasia Huppmann ist zu dem Zeitpunkt erst 19 Jahre jung. In einem Alter, in dem Schulabsolventen sonst mit dem Studium beginnen, hat sie den halben Weg bereits hinter sich. Ein klassisches Anzeichen für Hochbegabung. Die nächste Ausbildungshürde nimmt sie mit dem Klavierstudium in den Fächern Konzertfach und Pädagogik am staatlichen Konservatorium in Rostow am Don, das sie mit einer Auszeichnung mehr und dem Titel „Konzertpianistin“ meistert. Trotz Abschluss bleibt sie der Universität in Rostow treu. Der Grund: Die aufstrebende Pianistin will nicht nur auf den Bühnen der Welt klassische Musik zum Besten, sondern ihr Wissen auch an die nächste Generation weitergeben.

Deswegen beginnt Huppmann im Jahr ihres Studienabschlusses an der Südpädagogische Universität mit dem Doktorstudium zum Thema Musikpädagogik. Parallel zu ihrer Doktorarbeit feilt Anastasia weiter an ihren Fertigkeiten als Pianistin. Von 2009 bis 2011 belegt sie am Konservatorium Wien bei Prof. Thomas Kreuzberger ein Masterstudium. Daran schließen sich Meisterkurse an bei Boris Petrushansky in Imola/Italien, Oleg Maisenberg in Wien, Aquiles Delle-Vigne und Prof. Dimitri Bashkirov am Mozarteum in Salzburg und beim österreichischen Klaviervirtuosen und Musikpädagogen Paul Badura-Skoda. Eine weitere wichtige Station in der Laufbahn Huppmanns sind die Klavierklassen beim renommierten Musikpädagogen Karl-Heinz Kämmerling, bei dem sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bis zu dessen Tod im Jahr 2012 studiert.  

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Mondscheinsonate von Beethoven (moonlight sonata): “Über Gefühle, die nur die Musik kennt”

Es gibt diese Musikstücke, die man einmal hört, und nie wieder vergisst. Eines der wohl schönsten Beispiele dafür ist für mich die Mondscheinsonate des großen Ludwig von Beethoven. Sie hat viele Namen: Der technische lautet „Sonate Nr. 14 in cis-Moll“, der originale Untertitel lautet „Sonata quasi una Fantasia“, was übersetzt etwa „Sonate in der Art einer Fantasie“ bedeutet. Den bekannten Namen „Mondscheinsonate“ bekam das Werk erst 30 Jahre später durch einen Dichter, den es an eine Bootsfahrt im Mondschein erinnert hatte. Als ich anfing, diese einmalige Komposition einzustudieren, war mir die Herausforderung gut bewusst: Selbst Franz Liszt, einer der größten Klaviervirtuosen aller Zeiten, hatte seinen teils hervorragenden Schülern nie erlaubt, die Mondscheinsonate zu spielen – weil er sie für zu schwierig hielt und für zu perfekt, als dass sie schlecht gespielt wird. Beethoven wird ja nachgesagt, er habe die Musik damals von der Klassik in die Romantik geführt. In eine Zeit, in der das Gefühlvolle ganz oben steht, von Leidenschaft, über Schaurigem, bis hin zum tiefsten menschlichen Schmerz wird alles thematisiert. Das macht die Mondscheinsonate geschichtlich noch ein bisschen bedeutender, denn obwohl das Werk zeitlich aus der Klassik stammt, wird es wegen seines Charakters oft schon eher der Romantik zugeordnet.

Anastasia Huppmann lebt für die klassische Musik. Sie ist für sie ein Lebensgefühl, überlebensnotwendig, sie braucht sie wie die Luft zum Atmen. Das merkt man nicht nur an den einzelnen biographischen Stationen, in denen Musik und ihre vollkommene Ausführung immer das Ziel gewesen sind. Das erkennt man auch an der fast an Besessenheit grenzenden Hingabe, mit der sie über Musik denkt und spricht. Wenn sie ein neues Stück einstudiert, sagte sie einmal in einem Interview, dann ist sie von den Tönen und Melodien dieses Stücks ständig umgeben. Die Musik im Kopf führe dazu, dass sie in der Öffentlichkeit schon mal unwillkürlich ihre Finger bewege, so als spielte sie in der Luft Klavier.

Bei der Perfektionierung ihrer Technik und Ausdrucks entfernt sich Huppmann nie von den Ideen und der Absicht des Komponisten. Freie Interpretationen klassischer Musik betrachtet sie mit Skepsis. Ihr geht es eher darum, die Intention und vor allem die Gefühle des Schöpfers unmittelbar zum Ausdruck zu bringen. Weshalb sie neben dem praktischen Klavierüben nicht selten auch in Büchern nach den Geheimnissen eines Kunstwerkes sucht. Der ideale Klavierspieler ist für sie Vermittler zwischen dem Komponist und dem Publikum. Das Übermittelte ist dabei das Gefühl, das der Schöpfer in seine Musik steckte und das sich mit Hilfe des Klavierspielers auf den Hörer überträgt. Nicht umsonst landet Huppmann immer wieder bei Beethoven, der die Klassik in die Epoche der Romantik überführte, in der das „Gefühlvolle ganz oben stand“, so Huppmann. 

Anastasia Huppmann glänzt im Laufe ihrer Karriere nicht nur als Solokünstlerin. Die Pianistin versteht es auch immer wieder, ihr Talent in den Dienst eines Orchesters zu stellen. Die Liste ihrer Kollaborationen mit nationalen und internationalen Ensembles ist beachtlich. Sie reicht von der Zusammenarbeit mit dem Smolensk Kammer Philarmonic Orchestra über die Partnerschaft mit dem Saratow Simfony Orchestra bis hin zum Erfolg mit dem Majkop Simfony Orchestra. Mit diesen und weiteren international renommierten Musikkapellen bereist Huppmann die größten Konzerthallen nicht nur in Russland, sondern auch in Europa und Asien. 

Videos

Anbei ein paar Videos aus dem YouTube Channel von Anastasia Huppmann

Frédéric Chopin Fantaisie Impromptu in C♯ minor Op. posth. 66 was composed in 1834 as were the Four Mazurkas (Op. 17) and the Grande valse brillante in E♭ major (Op. 18), and published posthumously in 1855 even though Chopin had instructed that none of his unpublished manuscripts be published.

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Beethoven Moonlight Sonata (actually the Piano Sonata no 14 in C-sharp minor "Quasi una fantasia", Op. 27, No. 2 by Ludwig van Beethoven) is one of the famous classical piano works in the world.

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Chopin Etude Op 10 No 5 black keys played by Anastasia Huppmann in G-flat major, is a study for solo piano composed by Frédéric Chopin in 1830

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Anastasia Huppmann plays Ludwig van Beethoven's Piano Sonata No. 8 in C minor, Op. 13, commonly known as Sonata Pathétique, was written in 1798 when the composer was 27 years old, and was published in 1799

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Anastasia Huppmann ist keine Pianistin, die vom Sockel der Konzertbühne auf ihre Zuhörer herabblickt. Sie ist Perfektionistin, doch keine Einsiedlerin. Huppmann sucht stets den Kontakt zum Publikum. Neben immer wiederkehrenden Bühnenauftritten erreicht sie die Menschen gerne auch mit ihren Plattenaufnahmen. Wie mit der 2016 eingespielten CD mit Klavierwerken von Frédéric Chopin und Franz Liszt, welche sie für die größten Klaviervirtuosen aller Zeiten hält. Alle ihre Einspielungen sind ebenfalls digital erhältlich. Interessierte finden diese und weitere Aufnahmen auch auf der Streaming-Plattform Apple Music, amazon, YouTube Music, spotify, soundcloud und weiteren. Auf der englisch sprachigen Seite, anastasiahuppmann.com ist nicht nur ein Informationsportal, Fans können hier die Musik Huppmanns auch in digitalen Paketen herunterladen.

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